Willkommen auf der Homepage des Verlages
Edition Pommern
Wir
wünschen unseren Freunden,
Bekannten, Autoren und unseren
Kunden ein friedliches und
besinnliches Weihnachtsfest. Alles
Gute, viel Glück und vor allen
Dingen Gesundheit wünschen wir für
das Jahr 2010.
Im neuen Jahr warten wieder
einige Herausforderungen auf
unseren jungen Verlag. Die ersten
9 Manuskripte liegen vor und sind
in der Planung bzw. in Arbeit.
Falls Sie auch noch ein
Manuskript haben welches wir 2010
herausbringen sollen, würden wir
uns über Ihre Anfrage freuen.
Herzlichst
Ihr Michael Handwerg!
Dieses kurze Stück des Pommernliedes zeugt davon, was unsere schöne Heimat so liebenswert macht. Wir als junger Verlag haben uns die Aufgabe gesetzt, vielen Menschen die Schönheiten und die Geschichte Pommerns näher zu bringen. Dieses möchten wir mit Büchern, Ausstellungen und anderen Möglichkeiten vorantreiben. Wir laden Sie recht herzlich dazu ein und gemeinsam mit uns dieses Projekt zu verwirklichen. Sie möchten ein Buch verlegen lassen, oder eine Ausstellung durch uns betreuen lassen, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Auf den nächsten Seiten erhalten Sie einen kleinen Einblick in unsere Arbeit. Wir würden uns freuen, wenn Sie Vorschläge, Anregungen für uns haben oder auch aktiv an der Gestaltung unserer Homepage durch Artikel oder anderen Veröffentlichungen teilnehmen. Es wäre schön, wenn Sie diese Einladung der Mitarbeit annehmen und uns unter info@edition-pommern.de kontaktieren.
Weiße Segel wiegen sich auf
blauer See,
Weiße Möwen fliegen in der blauen
Höh,
Blaue Wälder krönen weißer Dünen
Sand:
Pommernland, mein Sehnen ist dir
zugewandt!
(aus: Pommernlied von Adolf
Pompe)
Dezember 2009
Die Belagerung der Festung
Stralsund 1807
und deren
Folgen für Vorpommern
Edition Pommern
In dem vorliegenden IV Band der Reihe Pommern. Geschichte Mythen Ereignisse widmet sich der Verlag den Ereignissen vom Herbst 1806 bis zum Herbst 1807 in Schwedisch-Vorpommern. Hier wird der Leser hautnah in die Geschehnisse der Zeit mitgenommen und erlebt die Konflikte der Politik Frankreichs und seinen Verbündeten gegen die Schweden und Preußen mit ihren Verbündeten. Der Augenzeuge, der diesen Tagebuchauszug hinterlassen hat, schildert eindrücklich die Verhältnisse jener Zeit und die militärischen Folgen der jeweiligen Politik. Er zeichnet nicht nur ein Bild über die Gefechte, sondern auch die Auswirkungen auf die Bewohner des Landes. In unserem Verlagsarchiv befinden sich zwei Bücher mit den Titeln: „Tagebuch der Blokade der Festung Stralsund und deren Folgen, geführt von einem unterrichteten Augenzeugen bis zum 19. April 1807“ sowie „Tagebuch der zweiten Blokade Stralsunds, geführt von dem Verfasser des der ersten bis zum 27. September 1807“. Diese beiden Abhandlungen wurden in der Zeitschrift „Neue Feuerbrände: Marginalien zu der Schrift: Vertraute Briefe über die innern Verhältnisse am Preußischen Hofe seit dem Tode Friedrichs II“ Band 5 Heft 13 -15 1808; veröffentlicht. Um des besseren Verständnisses willen haben wir leichte Veränderungen am ursprünglichen Text vorgenommen.
| Leseprobe | Buchshop | Weitere Cover |nach oben |
September 2009
Saßnitz wird daher niemals ein bedeutendes Seebad...
Frank Biederstaedt
In dem vorliegenden Buch hat es
der Autor geschafft, einen
umfassenden Überblick über die
Entwicklung des Seebades
Sassnitz bis in die 20er Jahre
des 20. Jahrhunderts zu geben.
Er nimmt uns mit auf eine
Zeitreise von der ersten
urkundlichen Erwähnung der Orte
Crampas und Sassnitz, über die
Blütezeit des Tourismus, dem
Aufbau einer Infrastruktur bis
zur Vereinigung beider Flecken
zum Ort Sassnitz im Jahre 1906.
Eng verbunden mit der
Entwicklung ist die Geschichte
des Tourismus von den Anfängen
bis in die heutige Zeit des
Seebades. Frank Biederstaedt
zeigt nicht nur durch seine
Beschreibung die Wichtigkeit
des Tourismus für Sassnitz,
sondern dokumentiert dies auch
durch eine Vielzahl
historischer Abbildungen. Zudem
gibt uns der Autor einen
Überblick über die
geschichtlichen Entwicklungen
der Insel Rügen und sein
Zusammenspiel mit den beiden
Ortschaften Crampas und
Sassnitz. In diesem Buch werden
neben den geschichtlichen
Erläuterungen und Darstellungen
von Zusammenhängen zwischen den
Entwicklungen der Ortschaften
Crampas und Sassnitz, eine
Vielzahl von historischen
Abbildungen wiedergegeben.
| Leseprobe | Buchshop | Weitere Cover |nach oben |
Juli 2009
Schills Zug nach Stralsund und seine Ende
Tagebuch eines Vertrauten - Ferdinand von Schill
Dieser Unbekannte Offizier, welcher selber vorgibt sein Vertrauter zu sein, schildert uns eindrücklich den letzten großen Marsch von Potsdam bis nach Stralsund. Detailgetreu gibt er die Begebenheiten und Kämpfe in der Zeit vom 29. April 1809 bis zum Tode des Major Ferdinand von Schill am 31. Mai 1809 wieder. Er lässt uns an den Szenen der Zeit teilhaben und entreißt so diese Begebenheiten der Vergangenheit aus der ihrer Vergessenheit. Diese Neuausgabe des Buches, von 1831 unter gleichem Titel, aus dem Verlage von Gottfr. Basse, soll an den 200. Todestages, des Majors Ferdinand von Schill, erinnern. An dem Text wurde vom Verlag nichts geändert. Dadurch kann ein umfassendes Bild über die Kriegs- und Kulturgeschichte jener Tage gezeigt und erlebt werden. Bei den Ortsnamen haben wir die aktuellen Namen genommen um einen genauen Überblick seiner Märsche und Gefechte zu erhalten.
| Leseprobe | Buchshop | Weitere Cover |nach oben |
29. Juli 2009
Interview Radio FDZ
Radio FDZ und Lutz Mohr (Diplomhistoriker)
Hier können Sie ein
Interview hören, welches
RadioFDZ mit unserem
Autor Diplomhistoriker
Lutz Mohr am 29. Juli
2009 geführt hat. In dem
Gespräch geht es um den
Inhalt seines neuen
Buches Die Jomswikinger
Mythos oder Wahrheit
| nach oben |
01. Juli 2009
Ausstellungseröffnung
Pommerischer Künstlerbund in
Stralsund
Edition Pommern
Der
Pommersche Künstlerbund (PKB)
hat wieder ein markantes
Zeichen in der Hansestadt
Stralsund gesetzt. In der Zeit
vom 26. Juni bis 16. Juli
findet im Dielenhaus
(Mühlenstraße) der Hansestadt
Stralsund eine großartige
Gemeinschaftsausstellung statt.
Malereien, Formgestaltungen und
Skulpturen sind der Tenor
dieser Ausstellung, die Werke
von Eckhard Buchholz, Karsten
Miller, Dr. Franz-Alber
Tröster, Raik Vincent und Lucas
Drechsler zeigt. Von
Skulpturen, die ihre Anlehnung
in der Antike fanden, über
expressionistische Skulpturen
bis hin zur Postmodernen
Landschaftsmalerei, eine so
vielschichtige Ausstellung gab
es in Stralsund schon lange
nicht mehr. In seiner
Einführung sprach Helmut
Maletzke, über den Werdegang
des Pommerschen Künstlerbundes
(PKB), von seiner Gründung 1916
bis zum Ausstellungsbeginn. In
diesem Zusammenhang soll nicht
unerwähnt bleiben, dass Helmut
Maletzke dem PKB 15 Jahre als
Vorsitzender vorstand. Eckhard
Buchholz würdigte ihn seiner
Ansprache und zollte ihm großen
Respekt für seine unermüdliche
Arbeit im Künstlerbund. Dem
fleißigen Arbeiten von Helmut
Maletzke und Eckhard Buchholz
ist es auch zu verdanken, dass
der Pommersche Künstlerbund
nach Jahren des Exils wieder in
seine pommersche Heimat
zurückgekehrt ist und seinen
Sitz in Greifswald hat. Zu
seinen Gründungsmitgliedern
1916 gehörten solche Größen wie
Max Pechstein, Ludwig Manzel,
Franz Theodor Schütt und Louis
Douzette. In dieser Tradition
sehen sich die heutigen
Künstler des Bundes und wollen
dies durch diese Ausstellung
dokumentieren. Ein
Wermutstropfen gab es bei der
Ausstellungseröffnung. So war
es sehr schade, dass von der
Stadtobrigkeit keiner zur
Ausstellungseröffnung
erschienen ist. Der
Oberbürgermeister war
dienstlich in Dresden und ließ
sich auch entschuldigen. Es
fand sich aber leider aber auch
kein anderer Vertreter der
Stadt um seine Aufwartung zu
machen. Solche Künstler, wie
Eckhard Buchholz die sich als
Botschafter der Stadt sehen
und, durch ihre Werke, in der
ganzen Welt für die Hansestadt
werben, wurden dadurch
ignoriert. Leider konnte, trotz
Nachfragen und Bitten um
Unterstützung, bei der
Realisierung der Ausstellung,
weder die Stadtverwaltung noch
die SIC Hilfe leisten. Aus
diesem Grund gibt es nun in
Stralsund eine hochkarätige
Ausstellung, die aber nicht
ganztägig geöffnet sein kann.
Auch die Künstler haben
teilweise noch andere
berufliche Verpflichtungen, so
dass sich eine ganztägige
Öffnung nicht vollbringen
lässt. Wie sagte schon der
russische Schriftsteller Leo N.
Tolstoi: „Die Kunst aber ist
kein Handwerk, sondern
Vermittlung von Gefühlen, die
der Künstler empfunden hat.”
Ich hoffe ich konnte dem Leser
vermitteln, was Sie im
Dielenhaus erwartet und wie
enttäuscht die Kunstschaffenden
über das Fehlen der
Stadtvertreter waren.
| Galerie anschauen | nach oben |
28.05.2009
Lutz Mohr feiert seinen 65. Geburtstag
Edition-Pommern
Das bewegte
Leben von Lutz Mohr begann
während des Fliegeralarms am
Pfingstmontag, dem 28. Mai 1944
in Neusalza-Spremberg
(Oberlausitz). Dort erblickte
er als Sohn von Alois und
Hertha Mohr das Licht der Welt.
Seinen Vater lernte er nie
kennen, da er bei der
Verteidigung der Brücke von
Remagen gefallen war. Trotz der
schwierigen Situation erlebte
er eine fast unbeschwerte
Kindheit im großelterlichen
Haus in der kleinen Grenzstadt
zur damaligen CSR und wurde
dort 1950 eingeschult. In der
Schule wurde sein Interesse an
der Muttersprache, an Geografie
und Geschichte geweckt. Er
träumte von der Ferne der Welt,
von großen Schiffen und wie er
einmal die Meere befahren
werde. Nach erfolgreichem
Abschluss der Polytechnischen
Oberschule (POS) erlernte Lutz
Mohr den Beruf eines
Stahlschiffbauers.
| Leseprobe | Autor | Buchshop | Weitere Cover | nach oben |
Mai 2009
Eine Fahrt nach Rügen
Friedrich Lampert
In der Mitte des 19.
Jahrhunderts besuchte Friedrich
Lampert Hiddensee, Rügen und
Usedom. Dieses Buch gibt seine
Erlebnisse in den sehr
unterschiedlichen Gegenden
wieder. Er schildert uns die
elenden Hütten auf Hiddensee,
die sich zum Teil noch unter
der Erde befinden, malt uns
aber auch von der Schönheit der
Insel Rügen ein
farbenprächtiges Bild. Putbus
mit seinen Glanzbauten geht
genauso in seinen Schilderungen
ein, wie das aufstrebende
Heringsdorf auf der Insel
Usedom.
Auszug: Bei Altenfähre
also, dem von den ältesten
Zeiten her schon gewöhnlichen
Überfahrtsorte, einem
freundlichem Dorfe, begann
meine Rügenfahrt. Noch einmal
kehrte sich der Blick nach der
schönen, weit gedehnten
Aussicht des Festlandes zurück,
in der sich dort Stralsund, der
Dänholm, die pommersche Küste
und der Drigge bieten, und dann
wandten sich die Füße und Augen
vorwärts dem neuen Lande zu.
Auf etwas anfängliche
Enttäuschung muss man es bei
diesem Wege nicht ankommen
lassen, sagte ich vorhin, - und
ich gestehe es ein, ich war im
Anfang etwas enttäuscht. Der
damals nur eine sehr kleine
Strecke weit straßenähnliche
Weg ging uneben, lehmig und
sandig in das Land hinein; wohl
gab‘s Feld und Wald, auch
manchmal ein Dorf und einen
Kirchturm und mehr als einen
einzelnen Hof dazwischen,
allein das sah sich anderswo
auch so, und vielleicht noch
schöner an. Der Boden stieg
wohl allmählich auf, allein
nirgends war ein eigentlicher
Berg, ja nicht einmal ein
vernünftiger Hügel zu sehen und
selbst nach dem Wahrzeichen
Rügens, nach einem Hügelgrabe,
schaute ich mich in jener
ersten Stunde vergeblich um.
Ich vermisste eben das, was ich
mir unter Rügenscher Romantik,
Landschaftspoesie oder wie man
es nennen will, vorgeträumt
hatte. Doch, Geduld, lange
konnte es nicht ausbleiben, -
und da war es auch schon: ich
trat aus einem verdeckten
Wäldchen heraus - die
Marienkirche von Bergen glänzte
und leuchtete, wenn man noch
ziemlich fern von ihrer Anhöhe
mir entgegen.
| Leseprobe | Autor | Buchshop | Weitere Cover | nach oben |
Mai 2009
Die Jomswikinger
Mythos oder
Wahrheit
Lutz Mohr (Diplomhistoriker)
Nach der nordischen Quellenlage haben die Jomswikinger etwa für 150 Jahre (950-1100 n.Chr.) die Geschicke der Nord- und Ostseeanrainer, beeinflusst. Die Hauptquelle dafür bildet die anonyme Jomsvikingasaga, die in mehreren Versionen überliefert wurde und die um 1200 in Island entstand. Auf Grundlage der "Sammlung Thule" nahm der Herausgeber eine Neubearbeitung der Jomsvikingasaga mit entsprechendem Kommentar vor, die als Publikation „Die Saga der Jomswikinger“ im Verlag Edition Pommern im Jahr 2006 erschien. Die Jomsvikingasaga ist in literaturhistorischer Hinsicht nicht die einzige Quelle zur Problematik der Jomswikinger, aber die bekannteste. Schon damals trug sich der Verfasser mit dem Gedanken, die Spuren der Jomswikinger in den altnordischen Quellen weiterzuverfolgen, die in deutscher Übersetzung fragmentarisch in einzelnen Bänden der Edition THULE enthalten sind. So finden sich längere und kürzere Passagen zum Gegenstand der Jomswikinger, ihrer Jomsburg und des Gaues Jom in der Knytlingasaga, der Eyrbyggjasaga und der Heimskringla, insbesondere in der Olafssaga Tryggvasonar, aber auch in der Kristni Saga, der Färinger Saga und der Hallfreds Saga. Diese Texte, die im Deutschen vor über achtzig Jahren erschienen, wurden für die neue Publikation bearbeitet. Das Anliegen des Verfassers bestand darin, ein möglichst vollständiges Bild dieser urwüchsigen Texte über die Jomswikinger vorzulegen, da es eine derartige zusammenhängende Veröffentlichung im deutschen Sprachraum bisher nicht gibt. Das vorliegende Buch bildet inhaltlich die logische Fortsetzung der Publikationen des Autors über die Jomswikinger von 2006.
| Leseprobe | Autor | Buchshop | Weitere Cover | nach oben |
Mai 2009
Die Saga der Jomswikinger
Lutz Mohr (Diplomhistoriker)
Die vergangene Welt ist zwar versunken, aber ihre Spuren hinterließen sie in Form zahlreicher Funde. Selbst in der Nähe der Geburtsstadt des Autors (Neusalza-Spremberg), fand man in Nimschütz bei Bautzen 1973 bei der Durchforschung slawischer Siedlungsreste ein wikingerzeitliches Schwertortband norwegischer oder schwedischer Herkunft aus dem 10. Jahrhundert, das im Kunststil den Funden von der Insel Hiddensee und Menzlin an der Peene ähnelt. Dass die Wikinger einst als Krieger die slawischen Stämme zwischen Elbe und Oder heimsuchten, ist allgemein bekannt. Für Pommern gibt es aber noch eine Besonderheit, die uns das mittelalterliche Nordeuropa bescherte. In den nordischen Überlieferungen des 11. bis 13. Jahrhunderts, so in den viel zu wenig beachteten Strophen der Skalden, jener fahrenden Sänger und Dichter der Wikingerzeit, und den „geschichtlichen“ Sagas, die vornehmlich in Island aufgezeichnet wurden, kristallisiert sich ein besonderer Zweig der Wikinger heraus: Die „Jomswikinger“ und ihr Herrschaftsbereich „Gau Jom“ mit dem Zentrum „Jomsburg oder Jomsborg“ an der pommerschen Odermündungsbucht. Lutz Mohr legt hier die Jomsvikingasaga für seine Recherche zugrunde. Sie geht auf einen isländischen Anonymus zurück, vermutlich einem Mönch, der in einem isländischen Kloster um 1200 lebte und wirkte. Der Stralsunder Maler und Grafiker Eckhard Buchholz hat hierfür sehr treffenden Illustrationen angefertigt, um den Text etwas lebendig werden zu lassen.
| Leseprobe | Autor | Buchshop | Weitere Cover | nach oben |












